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Tagung Berlin

Kompetent und jederzeit gut gelaunt: Angelika Multer-Meier und Doris Flieger
vom Organisationsteam des ZQ (Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen)

Weit über 200 Teilnehmer, hoch-interessante Vorträge auf durchgehend hohem Niveau (Dank nochmals an alle Referentinnen und Referenten für die sehr guten Beiträge!), spannende Diskussionen, eindrucksvolle Workshops der GQMG-Arbeitsgruppen, eine gelungene Pressekonferenz, eine gut besuchte und sehr produktive Mitgliederversammlung, ein Gesellschaftsabend in bester Atmosphäre

... so kann man die GQMG-Jahrestagung am 27./28. April 2006 in Berlin zusammenfassen. Ausnahmslos wurde ein positives Feedback zur inhaltlichen Gestaltung und zu den angenehmen Rahmenbedingungen im Estrel-Hotel geäußert - bei ausgewogenem Preis-Leistungsverhältnis auch dies ein Ausdruck professioneller Etablierung des Themas Qualitätsmanagement.

Sehr eindrucksvoll war auch eine Aufbruchstimmung in eine von neuen Anforderungen und höheren Ansprüchen geprägte Qualitäts- und Patientensicherheits-Ära wahrzunehmen, insbesondere durch die Verschränkung von Qualitäts- und Risikomanagement-Konzepten. Anschaulich wurde dargestellt, welchen Reifegrad angewandtes Qualitätsmanagement mittlerweile tatsächlich erreicht hat und auf welch hohem professionellen Niveau in den Einrichtungen des Gesundheitswesens gearbeitet wird. Zudem hat die GQMG einmal mehr Ihre Schrittmacherqualitäten bewiesen, indem sie ein Thema im deutschsprachigen Raum erstmals lanciert hat, das uns alle in den nächsten Jahren vordringlich beschäftigen wird: Die Accountability-Thematik, d.h. der Aspekt der Verantwortung, Verantwortlichkeit und Rechenschaftslegung im Qualitätsbereich.

Einmal mehr hat sich gezeigt: unsere GQMG ist DIE Informations- und Aktionsplattform für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung!

Sofern uns die Vortragspräsentationen übermittelt wurden, finden Sie die Beiträge hier!

Für die nächste Jahrestagung "Verantwortlichkeit und Veränderung" wird in Kürze der Veranstaltungsort bekannt gegeben. Dabei soll das Programm wieder durch mehr Workshops und Diskussionsforen geprägt sein. Wünschenswert wäre ferner eine größere Präsenz aller Gesundheitsberufe und Institutionen - hier sollten alle GQMG-Mitglieder daran mitwirken, in ihrem jeweiligen beruflichen Umfeld gezielt, um neue Mitglieder zu werben. Die vielfältigen Aktivitäten der GQMG-Arbeitsgruppen könnten hier ein attraktiver Ansatzpunkt sein.

Eröffnungssession

Patientensicherheit und Verantwortlichkeit (Prof. Dr. M. Schrappe)

Themenfeld 1

Krankenhausmortalität und andere Qualitätsindikatoren
bei Verweildauerreduktion - die Betrachtung des
stationären Aufenthaltes reicht nicht aus (Prof. Dr. M. Schrapppe)

Patient Safety Indicators - Einführung und internationale Beispiele
(Prof. Dr. M. Schrappe)

Arzneitherapie-Sicherheits-Indikatoren. Welche Patient-Safety-Indicators kommen in Frage? (Prof. Dr. D. Grandt)

Themenfeld 2

Einführung in die Thematik und Marburger Erfahrungen (D. M. Schäg)

Qualität in Verträgen der Integrierten Versorgung – erste Erfahrungen
(Andreas Reinert)

Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen mittels integrierter Versorgung
(Dr. B. Amler)

IGV-COPD Vertrag Bayern (Klaus Kenn)

Themenfeld 3

Die accountability-Diskussion - Ein paar pointierte Vorbemerkungen…

Der Begriff der Verantwortung Im Gesundheitswesen
(Prof. Dr. F. Schulz-Nieswandt)

Kollektive versus individuelle Rationalität - Krankenkassen als Vermittler?
(H. Müller)

Partizipationspräferenz: Empirische Ergebnisse aus Perspektive des Patienten (F. Scheibler)

Der Begriff der Verantwortung aus Sicht des Arztes (Prof. Dr. D. Conen)

Themenfeld 4

Qualitätsentwicklung im Universitätsklinikum Dresden - Einführung eines „Peer Review Verfahren“ im operativen Bereich (K. Engelbrecht, C. Hausch, M. Eberlein Gonska)

Fehlerberichtsysteme - Eine Mitarbeiterbefragung in Anästhesie und Intensivmedizin (Barbara Hoffmann)

Einflussnahme auf den Risikokreislauf und Grenzen der Prozesssteuerung im haftungsrechtlichen Risk-Management (R. Erdmann)

Implementierung eines Beschwerdemanagements für Patienten im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (I. Jahnke)

Wie wird in Deutschlands Krankenhäusern mit Beschwerden von Patienten umgegangen? (W. Günther)

Themenfeld 5

Strukturierte Qualitätsberichte der Krankenhäuser 2005: Analyse und Verbesserungspotentiale (Dr. B. Pietsch)

Qualitätsbericht - mehr als nur ein Zahlenfriedhof? (M. Ziering)

Themenfeld 6

Outcome Routine Daten, Auswertungen & Benchmarking (Max J. Lenz)

Outcome Benchmarking in der Rheumatologischen Akutversorgung (Max J. Lenz)

AG Prozessmanagement, Behandlungspfade und Leitlinien

Der Behandlungsprozess als Basis für Qualität, Sicherheit und Transparenz
(Dr. B. Sens)

Was man bei der Einführung klinischer Pfade unbedingt beachten muß - Erfahrungen eines langjährigen Krankenhausorganisators
(Prof. Dr. Hildebrand)

GQMGkompakt

Analyse von Fehlerursachen und Risiken (Dr. M.- A. Hochreutener)

CIRS – Critical Incident Reporting System (Dr. J. Lauterbach)

Einführung von CIRS im Krankenhaus, 4-Schritt-Methode (Maria I. Cartes)

Seiten- und Eingriffsverwechselung (Prof. Dr. M. Schrappe)

Medication Error (Prof. Dr. D. Grandt)