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Kulturwandel im Krankenhaus: Multidimensionale Konzepte zur Verbesserung der (Patienten-)Sicherheitskultur – so lautet das Ausschreibungsthema für den Lohfert-Preis 2018. Die Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, Cornelia Prüfer-Storcks, übernimmt die Schirmherrschaft für den mit 20.000 Euro dotierten Förderpreis. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2018.

Der Lohfert-Preis prämiert im Jahr 2018 erneut praxiserprobte und nachhaltige Konzepte, die den stationären Patienten im Krankenhaus, seine Bedürfnisse und Interessen in den Mittelpunkt rücken. Gesucht werden Konzepte und Projekte, die bereits in der Medizin implementiert sind. Das Konzept soll grundlegend neue Ansätze und patientenorientierte, qualitätsverbessernde Impulse beinhalten.

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Patientensicherheit Schweiz

Die dreisprachige Toolbox enthält Unterstützungsmaterialien, die im Rahmen des zweijährigen Vertiefungsprojekts entwickelt wurden, wie beispielsweise Materialien zur Planung und Umsetzung, für Schulungen und Trainings und für den Einbezug der Patienten. Zudem wurden in den letzten Monaten aufgrund der Erfahrungen im Projekt neue Hilfsmittel produziert, etwa ein Schulungsvideo zur Bestmöglichen Medikationsanamnese.

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Die AG Risikomanagement hat eine Übersicht zu Meldesystemen in Gesundheitseinrichtungen erstellt und bietet diese auf der Internetseite der GQMG zum Download an.

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Patientensicherheit Schweiz
PAPER OF THE MONTH

NR. 70 / 18.10.2017

Die Verbesserung einer sicheren und angemessenen Arzneimitteltherapie von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeheimen ist in vielen Ländern ein aktuelles und wichtiges Thema. Dabei sind typischerweise die hohe Anzahl der verordneten Medikamente (Polypharmazie) als auch die häufige Verordnung von für ältere Personen unangemessenen Medikamenten (PIM) problematisch. Daneben kann auch eine Unterversorgung mit sinnvoller Medikation existieren.

Wouters et al. untersuchten in einer Cluster-randomisierten Studie in den Niederlanden, ob durch eine einmalige multidisziplinäre, vierstufige Intervention („3MR“) unangemessene Medikamente erfolgreich - also ohne gesundheitliche Nachteile für die Bewohnerinnen und Bewohner - abgesetzt werden können.

Paper of the Month #70 zur Publikation von Wouters et al.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. schreibt in Kooperation mit der Aesculap Akademie, dem Ecclesia Versicherungsdienst, MSD SHARP & DOHME GMBH und dem Thieme-Verlag zum fünften Mal den Deutschen Preis für Patientensicherheit aus.

Gesucht werden zukunftsweisende herausragende Best-Practice-Beispiele mit Praxisbezug sowie evaluierte Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement.

Auf die Ausschreibung können sich Praxen, Pflegedienste, Kliniken, Apotheken, Healthcare-Anbieter, Verbände, Organisationen, Gesundheitsämter und Krankenkassen bewerben.

Der Preis soll dazu beitragen, dass praxisrelevante Erkenntnisse zur Verbesserung der Sicherheit in der Versorgung von Patienten und auch Pflegebedürftigen in die Breite gelangen und möglichst viele Nachahmer finden.

Der Einsendeschluss wurde bis 15. November 2017 verlängert.

Der Förderpreis ist mit insgesamt 19.500 Euro dotiert und wird auf der APS-Jahrestagung am 03./04. Mai 2018 in Berlin verliehen.

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Patientensicherheit Schweiz
PAPER OF THE MONTH NR. 69 / 21.8.2017

Der Einschätzung des Sicherheitsklimas durch die Mitarbeitenden eines Spitals kommt eine wichtige Bedeutung zu. Typischerweise werden diese Einschätzungen über schriftliche Befragungen erhoben. Der Hospital Survey on Patient Safety (HSOPS) ist eines der international häufig eingesetzten Fragebogen-Instrumente. Der HSOPS beinhaltet 42 Fragen, die 12 verschiedenen Dimensionen zugeordnet sind. Für die Aggregation der Antworten einer Gruppe existieren verschiedene Methoden. Basierend auf der Aggregation können dann Daten verglichen werden.

Giai et al. untersuchten die Frage, ob unterschiedliche Verfahren der Aggregation der Sicherheitsklima-Daten zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Diese Frage ist wichtig, da jeder Vergleich von aggregierten Klima-Daten davon betroffen sein kann.

Paper of the Month #69 zur Publikation von Giai et al...

Patientensicherheit Schweiz CIRRNET / Quick-Alert Nr. 41

Mit der Einführung der direkten oralen Antikoagulantien hat sich auch das Management der perioperativen Antikoagulation deutlich verändert. Das wesentliche Risiko einer medikamentösen Antikoagulation ist die Blutungsgefahr. Aufgrund zahlreicher CIRRNET-Meldungen, die unterschiedliche Probleme bei der Verabreichung von Antikoagulantien in verschiedenen Settings beschreiben, hat sich die Stiftung Patientensicherheit Schweiz in Zusammenarbeit mit Fachpersonen und Fachgesellschaften zur Aufgabe gestellt, Mitarbeitende in Gesundheitseinrichtungen zu sensibilisieren und auf das Problem aufmerksam zu machen.

Lesen Sie die im CIRRNET® gemeldeten Original-Fehlerberichte, den Expertenkommentar und die Handlungsempfehlungen von Patientensicherheit Schweiz.

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„Lean Management im Gesundheitswesen ist keine Modeerscheinung. Sie wird vielmehr eine unverzichtbaren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeiten von Krankenhäusern und anderen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung leisten.“ Zu diesem Fazit kommt die Arbeitsgruppe Prozessmanagement in ihrem neuen Positionspapier „Lean Management in der Gesundheitsversorgung“. In einem kritischen Diskurs wurden in den letzten Monaten die aktuelle Literatur sowie einschlägige Erfahrungen von Krankenhäusern mit dem Lean Ansatz bewertet.

Positionspapier „Lean Management in der Gesundheitsversorgung“...

Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) veröffentlicht Broschüre „Nach Operation oder Verletzung: Thrombose in den Beinen vorbeugen“

Die Arbeitsgruppe „Informieren - Beraten - Entscheiden“ der APS hat unter Leitung von Marcel Weigand, Hedwig François-Kettner und Hannelore Loskill die Patienteninformation „Nach Operation oder Verletzung: Thrombose in den Beinen vorbeugen“ erstellt.

Die Broschüre informiert, wie eine Thrombose entsteht und was die möglichen Anzeichen sind, damit Betroffene im Ernstfall schnell behandelt werden können. Zudem liefert sie praktische Tipps zur Vorbeugung einer Thrombose durch Bewegung.

Die gedruckte Broschüre wird voraussichtlich Mitte November zur Verfügung stehen und kann in limitierter Auflage (max. 50 Exemplare) über die Geschäftsstelle des APS (per E-Mail an info@apse-v.de) bestellt werden. Für größere Auflagen stellt das APS die Druckfahne zur Verfügung.

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Was bringt eine Untersuchungsmethode wirklich? Welche Vor- und Nachteile hat eine bestimmte Behandlungsform?

Beim ThemenCheck Medizin können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen an die Wissenschaft stellen und Vorschläge für Bewertungen von Untersuchungs- und Behandlungsverfahren einreichen. Das IQWiG sammelt diese Vorschläge und ermittelt in einem zweistufigen Auswahlverfahren pro Jahr bis zu fünf Themen zur Bearbeitung. Bei der Themenauswahl wird sowohl die Bürger- und Patientensicht als auch die wissenschaftliche Perspektive mit einbezogen.

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Im anglo-amerikanischen Sprachraum ist die Nutzung von Kommunikationswerkzeugen (Tools) zu fokussierten Kommunikation im Krankenhaus deutlich weiter verbreitet als in Deutschland. Hier gibt es diese Tools eher in anderen Hochrisikobereichen wie der Luftfahrt oder bei der Feuerwehr. Neben dem SBAR-Verfahren (die Abkürzung steht für Situation, Background, Assessment und Recommendation) gibt es weitere Empfehlungen zur strukturierten Informationsweitergabe.

Kommunikation mit SBAR als Tool zur fokussierten Kommunikation ... (PDF, 302 KB)
(Pilz S, Poimann H, Holtel M, Wiesmann A, Weber H)