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Patientensicherheit Schweiz
PAPER OF THE MONTH

NR. 71 / 8.1.2018

Die Schnittstelle vom Spitalaustritt zurück in die ambulante Versorgung gestaltet sich häufig schwierig, gerade bei multimorbiden Patienten oder solchen mit komplexen Nachsorge-Plänen. Typischerweise findet der wesentliche Teil der Kommunikation zwischen stationären und ambulanten Versorgern über den Austrittsbericht statt. Dieses Dokument enthält zentrale Informationen über den vergangenen Spitalaufenthalt, die Behandlungen und andere wichtige Aspekte. Der Austrittsbericht ist damit eine wichtige Grundlage für die Güte und Sicherheit der weiteren Behandlung.

Lesen Sie hier das aktuelle Paper of the Month zur Publikation von Santana et al. Sie untersuchten in Kanada in einer randomisierten Studie, ob der Einsatz von elektronischen Austrittsberichten die Mortalität und Rehospitalisierung von Patienten wirksam reduziert.

Paper of the Month #71, Santana et al.

Kulturwandel im Krankenhaus: Multidimensionale Konzepte zur Verbesserung der (Patienten-)Sicherheitskultur – so lautet das Ausschreibungsthema für den Lohfert-Preis 2018. Die Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, Cornelia Prüfer-Storcks, übernimmt die Schirmherrschaft für den mit 20.000 Euro dotierten Förderpreis. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2018.

Der Lohfert-Preis prämiert im Jahr 2018 erneut praxiserprobte und nachhaltige Konzepte, die den stationären Patienten im Krankenhaus, seine Bedürfnisse und Interessen in den Mittelpunkt rücken. Gesucht werden Konzepte und Projekte, die bereits in der Medizin implementiert sind. Das Konzept soll grundlegend neue Ansätze und patientenorientierte, qualitätsverbessernde Impulse beinhalten.

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Patientensicherheit Schweiz

Die dreisprachige Toolbox enthält Unterstützungsmaterialien, die im Rahmen des zweijährigen Vertiefungsprojekts entwickelt wurden, wie beispielsweise Materialien zur Planung und Umsetzung, für Schulungen und Trainings und für den Einbezug der Patienten. Zudem wurden in den letzten Monaten aufgrund der Erfahrungen im Projekt neue Hilfsmittel produziert, etwa ein Schulungsvideo zur Bestmöglichen Medikationsanamnese.

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Die AG Risikomanagement hat eine Übersicht zu Meldesystemen in Gesundheitseinrichtungen erstellt und bietet diese auf der Internetseite der GQMG zum Download an.

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Patientensicherheit Schweiz
PAPER OF THE MONTH

NR. 70 / 18.10.2017

Die Verbesserung einer sicheren und angemessenen Arzneimitteltherapie von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeheimen ist in vielen Ländern ein aktuelles und wichtiges Thema. Dabei sind typischerweise die hohe Anzahl der verordneten Medikamente (Polypharmazie) als auch die häufige Verordnung von für ältere Personen unangemessenen Medikamenten (PIM) problematisch. Daneben kann auch eine Unterversorgung mit sinnvoller Medikation existieren.

Wouters et al. untersuchten in einer Cluster-randomisierten Studie in den Niederlanden, ob durch eine einmalige multidisziplinäre, vierstufige Intervention („3MR“) unangemessene Medikamente erfolgreich - also ohne gesundheitliche Nachteile für die Bewohnerinnen und Bewohner - abgesetzt werden können.

Paper of the Month #70 zur Publikation von Wouters et al.

Patientensicherheit Schweiz
PAPER OF THE MONTH NR. 69 / 21.8.2017

Der Einschätzung des Sicherheitsklimas durch die Mitarbeitenden eines Spitals kommt eine wichtige Bedeutung zu. Typischerweise werden diese Einschätzungen über schriftliche Befragungen erhoben. Der Hospital Survey on Patient Safety (HSOPS) ist eines der international häufig eingesetzten Fragebogen-Instrumente. Der HSOPS beinhaltet 42 Fragen, die 12 verschiedenen Dimensionen zugeordnet sind. Für die Aggregation der Antworten einer Gruppe existieren verschiedene Methoden. Basierend auf der Aggregation können dann Daten verglichen werden.

Giai et al. untersuchten die Frage, ob unterschiedliche Verfahren der Aggregation der Sicherheitsklima-Daten zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Diese Frage ist wichtig, da jeder Vergleich von aggregierten Klima-Daten davon betroffen sein kann.

Paper of the Month #69 zur Publikation von Giai et al...

Patientensicherheit Schweiz CIRRNET / Quick-Alert Nr. 41

Mit der Einführung der direkten oralen Antikoagulantien hat sich auch das Management der perioperativen Antikoagulation deutlich verändert. Das wesentliche Risiko einer medikamentösen Antikoagulation ist die Blutungsgefahr. Aufgrund zahlreicher CIRRNET-Meldungen, die unterschiedliche Probleme bei der Verabreichung von Antikoagulantien in verschiedenen Settings beschreiben, hat sich die Stiftung Patientensicherheit Schweiz in Zusammenarbeit mit Fachpersonen und Fachgesellschaften zur Aufgabe gestellt, Mitarbeitende in Gesundheitseinrichtungen zu sensibilisieren und auf das Problem aufmerksam zu machen.

Lesen Sie die im CIRRNET® gemeldeten Original-Fehlerberichte, den Expertenkommentar und die Handlungsempfehlungen von Patientensicherheit Schweiz.

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„Lean Management im Gesundheitswesen ist keine Modeerscheinung. Sie wird vielmehr eine unverzichtbaren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeiten von Krankenhäusern und anderen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung leisten.“ Zu diesem Fazit kommt die Arbeitsgruppe Prozessmanagement in ihrem neuen Positionspapier „Lean Management in der Gesundheitsversorgung“. In einem kritischen Diskurs wurden in den letzten Monaten die aktuelle Literatur sowie einschlägige Erfahrungen von Krankenhäusern mit dem Lean Ansatz bewertet.

Positionspapier „Lean Management in der Gesundheitsversorgung“...